Das von Feist gesungene „Let’s Ride“ klingt wie eine Fusion aus Bee Gees und Earth, Wind & Fire. Dazwischen erklingen symphonische Passagen. Wäre heute 1978, alle würden zu Gonzales laufen, um sich von ihm produzieren zu lassen. Mir gefällt dieser Titel auf jeden Fall recht gut.
31.1.09
Gonzales - Let's Ride
25.1.09
Byard Lancaster - Its Not Up to Us
Sicherlich nicht für den Genuß zwischendurch geeignet ist das Album "Its Not Up to Us" des amerikanischen Musikers Byard Lancaster. Diese ursprünglich im Jahr 1966 produzierte und 2003 auf CD neu aufgelegte Langspielplatte wurde von Byard Lancanster gemeinsam mit Jazzgrößen wie Eric Gravatt, Jerome Hunter, Sonny Sharrock und Kenny Spelle aufgenommen. Byard ist übrigens immer noch sehr aktiv, er arbeitet von Philadelphia aus, unter anderem mit David Eyges und der Band Fonksquish. Its Not Up to Us kann ebenfalls ohne DRM Fesseln über iTunes heruntergeladen werden.
Starcrost - Starcrost
Ein funkiges Stück Musik aus der texanischen (!) Musikszene der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts! Fusion ähnliche Musik mit einem Fokus auf Funky Grooves - so würde ich (falls ich als Musikjounalist werken würde) die Musik auf diesem Album bezeichnen.Pieces of Dream - Pieces of Dream
Pieces of Dream ist ein Jazz Funk Klassiker der gleichnamigen Formation. Der Jazz Anteil dieser CD ist relativ groß, auf jeden Fall ist dieses Album ein großartiges Stück Musik aus dem Jahr 1981. Großartigerweise gibt es diese CD zwar nicht mehr als Tonträger aber immerhin als Download auf iTunes zu kaufen! Reinhören zahlt sich auf jeden Fall aus wenn man auf jazzige, funkige Musik steht!
Pharoah Sanders - Deaf Dumb Blind (Summun Bukmun Umyun)
Aus dem Jahr 1970 stammt dieses Album von Pharoah Sanders. Der mittlerweile fast 70 Jahre alte Musiker arbeitete jahrelang mit John Coltrane gemeinsam. Legendär auf diesem Album ist die 18 minütige B-Seite "Let us Go Into The House Of The Lord". Das ist Jazz vom allerfeinsten!
23.1.09
Deephousemafia auf superfly.fm
Die durchaus hörenswerten und kreativen Mixes der Deephousemafia DJs können jeden Freitag auf superfly.fm genossen werden. Gute Musik 2 Stunden Non-Stop zwischen 20 und 22 Uhr! Und in Wien und Umgebung sogar im Radio auf 98.3 Mhz zu hören.
21.1.09
Chaz Jankel - Glad to know You
Ursprünglich aus dem Jahr 1981 stammt dieser Titel von Chaz Jankel. Glad to know You wurde damals rauf und runtergespielt in den Clubs von Wien und ich erinnere mich noch daran als wäre es gestern gewesen. Im Rahmen der dieswöchentlichen World Wide Show von präsentierte GP eine neue Version aus dem Jahr 2008, behutsam remixed und in die Gegenwart geholt. Hier beide Versionen im Vergleich:
Das Original (in einer extended Version aus dem Jahr 1982)
Hier der Todd Terje Re-Edit aus dem Jahr 2008
Das Original (in einer extended Version aus dem Jahr 1982)
Hier der Todd Terje Re-Edit aus dem Jahr 2008
18.1.09
The Hi-Fly Orchestra - Mambo Atomico
Das Hi-Fly Orchestra, das mit “Mambo Atomico” sein zweites Album vorlegt, besteht aus sechs Münchener Jazzmusikern, die dem Latin Jazz der sechziger Jahre ihre besondere Aufmerksamkeit widmen. Zwischen Samba, Boogaloo und Bossa Nova hat der sprichwörtliche Schmelztiegel New York City wenige Genres so aufgemischt wie Latin Jazz: Energetische Clave-Rhythmen wurden durch Elemente aus Soul, Rhythm and Blues und Rockmusik ebenso bereichert wie von Hard Bop und Cool Jazz, mit einem Ergebnis, das jenseits aller Musiktheorie immer ein ganz besonderer Sound war: Vielfältig und offen, intensiv und stimmungsvoll, oft komplex und stets mitreißend. Inmitten von dumpf weichgespültem Latinpop und gefühlt exotischem Brazilectro-Unfug für Beachclubs und Caipi-Buden ist es eine Freude, diese Band zu hören, die sich frei von Anbiederungsreflexen auf einen Stil einlässt, der sich ohne elektronische Spielereien und halbherzige Modernisierungsversuche immer noch am wohlsten fühlt. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Art von Musik mich nochmal so umhauen würde. Absoluter Kauftipp!
dunnEASY feat. Leslie Carter - Reach for the Sky
Ed Dunn and Ethan White bringen in Zusammenarbeit mit Leslie Carter mit “Reach For The Sky” ihren ersten Dancefloor Filler des Jahres 2009 auf den Markt. “Reach For The Sky” hat das Zeug um ein weiterer "all time classic" zu werden. Sieben verschiedene Mixes interpretieren den Song auf unterschiedlichste Weise. Eine wirkliche wunderschöne Melodie die Hoffnung auf ein baldiges Ende der kalten Jahreszeit macht.
17.1.09
King Street Recordes - 15 Years of Paradise
Das bekannte Londoner Label King Street ist mittlerweile 15 Jahre alt. Was lag näher als eine handverlesene Compilation mit den 15 "all time favorites" der letzen 15 Jahre auf den Markt zu bringen. Größen wie David Morales, Satoshi Tomiie, Joey Negro, Joe T Vannelli, Josh Wink, Joe Claussell, Danny Krivit, DJ Gregory, Simon Dunmore, Quentin Harris, Kerri Chandler, ÂME, Louie Vega, Tony Humphries, und Rasmus Faber durften wählen und herausgekommen ist eine Sammlung von 15 1A Tracks die einen sehr guten Überblick über die großartigen Produktionen der letzen 15 Jahre von King Street Recorts verschaffen.
Mr. MLs Podcasts

Eine Reihe ausgezeichneter Mixes findet sich auf dieser Website des Londoner DJs Mr. ML. Diese lassen sich auch als Podcasts abonnieren.
Labels:
Acid Jazz,
House,
Jazz House,
Webtipp
Ron Trent - Jazz Funk Freedom
Den Produzent Ron Trent kenne ich seit Gilles Petersons genialer Compilation Gilles Peterson in the House. Nach längerer Abwesenheit präsentiert er jetzt wieder ein wirklich grooviges Stück Musik: Jazz Funk Freedom ist eine sehr jazzige und melodiöse Jazz-House Komposition mit einigen improvisierten und wirklich anspruchsvollen Passagen. Gefällt mir ausgesprochen gut!
Labels:
Dance,
Deep House,
Jazz House
10.1.09
Little Boots
Die Londoner Sängerin Little Boots wird heuer nach einer Umfrage der BBC den Durchbruch schaffen. Ihre Live-Sets bestehen aus stampfenden Beats und Glitzer, sodass sie sich selbst als „post nu rave“ bezeichnet. Und sie mag mit ihrem Faible für reparaturbedürftige und selbst gebastelte elektronische Musikinstrumente wie eine Learning-by-doing-Musikerin wirken; in Wahrheit kann sie eine auffällig breite musikalische Ausbildung vorweisen. Schon im Vorschulalter lernte Victoria Hesketh klassisches und Jazz-Piano, in der Oberstufe spielte sie in Bands quer durch alle Genres: Jazz, Punk, Progressive Rock. Sie finanzierte ihr Studium als Reserve-Norah-Jones in Hotelbars und schrieb eine Dissertation über Originalität beim englischen Schmuse-Jazzer Jamie Cullum. Auf Little Boots‘ brandneuen EP Arecibo aber, kann sie sich von ihresgleichen unterscheiden. Mit den Tracks Meddle, Stuck On Repeat, und der jeweiligen Remixes liefert das junge Mädchen dann doch mehr als nur the good looks. Interessant und hörenswert was Little Boots hier abliefert!Free Mixtape
Meddle (free download)
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